Entwicklung des ÖPNV - Antrag der CDU-Fraktion vom 22.01.2020
✦ KI-Zusammenfassung
Die Sitzungsvorlage 17/336 der Verwaltung befasst sich mit der Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Moers sowie der Prüfung zusätzlicher Bushaltestellen am Jostenhof und am Genender Platz. Grundlage sind zwei Anträge der CDU-Fraktion sowie der Kooperationsfraktionen. Während der erste Antrag die Ermittlung von Bedarfen und finanziellen Mitteln zur Verbesserung des ÖPNV-Angebots vorsieht, schlägt der zweite die Anbindung der neuen ENNI-Zentrale sowie des Gewerbegebietes Genend vor.
Die Verwaltung führt aus, dass die Aufgabenträgerschaft für den ÖPNV beim Kreis Wesel liegt. Aufgrund von Nachfrageeinbrüchen während der Pandemie und steigenden Kosten wird für 2022 und 2023 eine ÖPNV-Umlage erwartet, die für Moers etwa 1,2 Millionen Euro im Jahr 2022 und rund 2,3 Millionen Euro im Jahr 2023 betragen wird.
Hinsichtlich der Erschließungsqualität stellt die Verwaltung fest, dass kompakte Wohngebiete gut abgedeckt sind, neuere Gebiete wie Stockrahmsfeld oder Meerbeck-Ost jedoch Defizite aufweisen. Auch Gewerbegebiete, darunter Genend, sind überwiegend unzureichend erschlossen, wobei für das Gebiet Genend bislang kein tragfähiges Konzept für Linienverlängerungen gefunden wurde. Als ergänzendes Projekt wird das Modellprojekt „Bus-On-Demand“ angeführt, das voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2022 starten soll, um Gebiete mit unzureichendem Linienangebot per App-gesteuerter Taxi-Beförderung zu bedienen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.
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Beratungsfolge
- 17.03.2022Abstimmungsergebnis:zur Kenntnis genommen