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Sitzungsvorlage

Grundsätzliches zur Stellenplanentwicklung und -bewirtschaftung

17/1399 06.03.2024 Fachbereich 3

🟢 Beschlossen 06.03.2024 · Personalausschuss (16. Sitzung) · Abstimmungsergebnis:Zur Kenntnis genommen

✦ KI-Zusammenfassung

Die vorliegende Sitzungsvorlage 17/1399 des Fachbereichs 3 erläutert die Entwicklungen und Steuerungsmechanismen der Stellenplanentwicklung in der Stadt Moers. Die Verwaltung legt dar, dass der Stellenplan nach einer Phase des kontinuierlichen Abbaus zwischen 2001 und 2013 bis zum Jahr 2023 wieder auf 1.067 Stellen angestiegen ist. Dieser Zuwachs wird auf gesetzliche Änderungen, Aufgabenübertragungen sowie steigende Fallzahlen, wie etwa durch die Wohngeldreform, zurückgeführt.

Zur Kontrolle des Stellenaufbaus nutzt die Verwaltung verschiedene Instrumente. Stellenanträge werden durch den Fachdienst Organisation auf ihre Notwendigkeit und alternative Bewältigungsmöglichkeiten, etwa durch Digitalisierung oder Prozessoptimierung, geprüft. Zudem besteht in vielen Bereichen eine Wiederbesetzungssperre für vakante Stellen, die seit 2019 eine Zeitspanne von sechs Monaten vorsieht. Ausnahmen gelten für rechtlich vorgeschriebene Mindeststandards, etwa im Bereich der Feuerwehr, des Rettungsdienstes oder der Kindertageseinrichtungen.

Die Verwaltung weist darauf hin, dass vergangene Stellenabbauphasen zu Arbeitsverdichtung und Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit führten, ohne dauerhafte Einsparungen zu erzielen, da die Stellen nach Ablauf der Sperrfristen aufgrund der Arbeitslast wieder besetzt werden mussten. Zudem erschwert der Wettbewerb um Fachkräfte die zeitnahe Nachbesetzung. Die Verwaltung vertritt die Auffassung, dass das aktuelle Stellenvolumen für eine ordnungsgemäße Aufgabenerledigung erforderlich ist und Personaleinsparungen priman nur durch eine Reduzierung von Leistungsstandards oder die Aufgabe von Aufgaben möglich sind.

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