Bedarfsermittlung für ein Sozialzentrum im Quartier Mattheck/Josefsviertel
✦ KI-Zusammenfassung
Der Jugendhilfeausschuss hat beschlossen, die Verwaltung mit der Prüfung des Bedarfs sowie der möglichen Ausgestaltung eines Sozialzentrums im Quartier Mattheck/Josefsviertel zu beauftragen. Ziel der Untersuchung ist es, eine nachhaltige Infrastruktur für ein zentral gelegenes Informations- und Beratungszentrum zu entwickeln, das als Anlaufstelle für die Bewohner sowie für Akteure im Stadtteil dienen soll.
Die Vorlage verweist auf die Ergebnisse des Förderprogramms „Soziale Stadt“, das den Stadtteil zwischen 2005 und 2015 begleitete. Während bauliche Maßnahmen die Wohnbedingungen verbesserten, blieben strukturelle soziale Herausforderungen bestehen. Der Stadtteil weist laut Daten aus dem Jahr 2018 eine Arbeitslosendichte von 13,3 % sowie eine SGB-II-Quote von 27,6 % auf. Zudem ist ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund sowie eine junge Bevölkerungsstruktur zu verzeichnen.
Das geplante Zentrum soll Beratungsleistungen, Informationen und die Koordination zwischen verschiedenen Institutionen und der Verwaltung ermöglichen. Auch die Nutzung für Veranstaltungen, Ausstellungen oder Selbsthilfegruppen wird als Möglichkeit in Betracht gezogen. Als eine Option für die räumliche und konzeptionelle Umsetzung wird die Weiterentwicklung des Familienzentrums Wilhelm-Müller-Straße genannt, um dessen Beratungsangebote spezifisch auf die Bewohnerstruktur des Quartiers auszurichten. Die Prüfung soll bereits vor dem offiziellen Abschlussbericht der Städtebauförderung erfolgen, um die Planungsprozesse zu beschleunigen. Finanzielle Auswirkungen werden durch die Vorlage nicht ausgewiesen.
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Beratungsfolge
- 05.05.2022Abstimmungsergebnis:einstimmig