Ehemalige Eisenbahnbrücke Meerfeld / Utfort
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt berät über den Teilabbruch der ehemaligen Eisenbahnbrücke im Bereich Meerfeld/Utfort. Die Verwaltung schlägt vor, das Bauwerk teilweise abzutragen und eine niveaugleiche Kreuzung für Geh-, Fahr- und Radwege auf etwa einem Drittel der Dammhöhe zu schaffen. Hierbei soll der obere Wanderweg über eine Rampe abgesenkt und der untere Weg durch eine Auffüllung angehoben werden, um eine barrierefreie Verbindung zum angrenzenden Grünzug zu gewährleisten. Die entsprechenden Finanzmittel wurden für den Haushalt 2023 beantragt.
Die ENNI AöR, als verkehrssicherungspflichtige Verantwortliche für das Bauwerk, befürwortet den Abriss als wirtschaftlichste Lösung. Aufgrund von Feuchtigkeit, Frostabplatzungen und Rissbildungen nimmt die Schädigung der Konstruktion zu, was regelmäßige Sicherungsmaßnahmen oder die Sperrung des Durchgangs erforderlich macht. Ein Abriss würde zudem Folgekosten vermeiden und eine naturnahe Umgestaltung des Damms ermöglichen.
Eine Untersuchung der Auswirkungen auf den Schallschutz an der Umspannanlage Utfort durch den TÜV Nord ergab, dass die gesetzlichen Immissionsrichtwerte der TA Lärm auch nach den baulichen Maßnahmen an allen relevanten Punkten eingehalten werden. Zwar wurden für das Plan-Szenario Pegelerhöhungen von bis zu 3 dB(A) berechnet, die Grenzwerte für Wohngebiete werden jedoch nicht überschritten. Die Verwaltung empfieahlt die Umsetzung der geplanten Maßnahmen, wobei der Eingriff in den Erdwall und die Entfernung von Bäumen so gering wie möglich gehalten werden sollen.
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Beratungsfolge
- 09.06.2022Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen