Standardisierung von Fahrradstraßen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat im Rahmen der Sitzungsvorlage 17/1108 einen Beschlussvorschlag vorgelegt, der eine Standardisierung der Gestaltung von Fahrradstraßen im Moerser Stadtgebiet vorsieht. Ziel der Maßnahme ist es, die Attraktivität des Radverkehrs zu steigern und durch eine einheitliche Gestaltung einen hohen Wiedererkennungswert für den Kraftfahrzeugverkehr zu schaffen. Die neuen Standards orientieren sich an dem Leitfaden der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise e.V. (AGFS).
Die geplante Standardisierung umfasst spezifische Details für verschiedene Straßenabschnitte. In den Eingangsbereichen soll durch eine Verengung der Fahrbahn eine sogenannte Tor-Situation geschaffen werden, um den Verkehr zu entschleunigen. An Kreuzungen ist eine vollflächige rote Markierung vorgesehen. Bei Straßen mit geringer Verkehrsbedeutung sollen die Einmündungen über erhöhte Gehwegüberfahrten realisiert werden, um die Sicherheit zu erhöhen. Im Längsverlauf der Fahrradstraßen sollen Begleitstreifen sowie Piktogrammketten zur Erhöhung der Aufmerksamkeit dienen. Zudem ist eine weiße Markierung zur Kennzeichnung eines Sicherheitsabstands von 0,75 Metern zu Parkflächen vorgesehen.
Die Umsetzung der neuen Standards soll im Zuge anstehender Straßenbaumaßnahmen, wie etwa dem Umbau der Bank- und Weygoldstraße, erfolgen. Bestehende Fahrradstraßen sollen nach den neuen Kriterien aufgewertet werden. Die Kosten für die einzelnen Maßnahmen sind projektabhängig und werden in den jeweiligen Baubeschlüssen berücksichtigt; die vorliegende Vorlage selbst verursacht keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen.
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Beratungsfolge
- 07.09.2023Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen
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