Klimawandelanpassung - Veränderter Umgang mit Niederschlagswasserbeseitigung (Schwammstadt)
✦ KI-Zusammenfassung
Die Sitzungsvorlage 17/1210 befasst sich mit der Klimawandelanpassung in Moers durch die Förderung des Konzepts der „Schwammstadt“. Ziel ist es, die Rückhaltung und Nutzung von Niederschlagswasser zu verbessern, um den Folgen von Hitzeperioden und Starkregenereignissen zu begegnen. Hierzu soll eine weitestgehende Versickerung bzw. Nutzung des Wassers angestrebt und deren Auswirkungen geprüft werden. In Neubaugebieten sowie bei größeren Neubaubereichen im Innenbereich sollen die Beschlüsse zur Versickerung und Nutzung konsequent weiter umgesetzt werden.
Die ENNI AöR wurde beauftragt, im Rahmen der Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes die Möglichkeiten zur Abkoppelung von Niederschlagswasser vom Kanalnetz zu prüfen. Dabei sollen die Auswirkungen auf die entwässerungstechnischen, ökologischen und gebührenwirtschaftlichen Aspekte dargestellt werden. Zudem soll die ENNI AöR eine Vorgehensweise für die Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang in Bestandsgebieten erarbeiten.
Die Verwaltung ist angehalten, bei allen städtischen Baumaßnahmen, die wesentliche Neu- oder Umbaumaßnahmen beinhalten, die Versickerung sowie Möglichkeiten der Starkregenvorsorge zu prüfen und vorzulegen. Des Weiteren soll die Verwaltung aus den im Projekt „Evolving Regions“ ermittelten Überflutungsbereichen prioritäre Bereiche und entsprechende Maßnahmenvorschläge zur Beschlussfassung identifizieren. Ziel ist eine schrittweise Entwicklung der Stadt hin zu einer stärkeren Wasserrückhaltung zur Entlastung der Infrastruktur und zum Schutz des Stadtklimas.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 188 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.
Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert
Beratungsfolge
- 16.11.2023Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen