Schlosspark Moers – Uferausbau und Entschlammung des Stadtgrabens
✦ KI-Zusammenfassung
Die Sitzungsvorlage 17/1314 befasst sich mit der geplanten Entschlammung und dem Uferausbau des Stadtgrabens im historischen Schlosspark Moers. Die Verwaltung legt dar, dass die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Abflussverhältnisse, zur Sicherung der Hochwasserabflüsse sowie zur Verringerung der Ufererosion notwendig sind. Durch den Einsatz von Xylitwalzen soll der Sedimenteintrag reduziert werden, während die Entschlammung die Habitatverhältnisse in den betroffenen Gewässerabschnitten verbessern soll.
Die Durchführung der Arbeiten ist zeitlich mit der Sanierung des Schlossparks zu koordinieren. Die Ausführungsplanung durch die LINEG soll bis Juni 2024 fertiggestellt werden, worauf eine öffentliche Ausschreibung folgen soll. Ein Baubeginn ist für den Winter 2024/2025 vorgesehen, wobei die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme für den Zeitraum Winter 2027/2028 geplant ist, um den Umweltschutz zu gewährleisten.
Die kalkulierten Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf circa 6.630.000 Euro brutto. Davon werden 20 Prozent, entsprechend 1.326.000 Euro, von der RAG Stillstand BW West getragen. Die verbleibenden 80 Prozent, also 5.304.000 Euro, werden über einen Zeitraum von 40 Jahren durch die Gebühren der ENNI AöR finanziert. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt den Sachverhalt zur Kenntnis nimmt und die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme in Abstimmung mit der LINEG und der ENNI AöR beauftragt.
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Beratungsfolge
- 25.01.2024Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen bei Enthaltung der AfD-Fraktion