Aufnahme von Kindertageseinrichtungen als plusKITA in die örtliche Jugendhilfeplanung und Verteilung des Landeszuschusses
✦ KI-Zusammenfassung
Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Moers soll darüber entscheiden, 18 Kindertageseinrichtungen ab dem Kindergartenjahr 2025/2026 als sogenannte plusKITA in die örtliche Jugendhilfeplanung aufzunehmen. Die Vorlage sieht vor, die entsprechenden Landeszuschüsse an diese Einrichtungen weiterzuleiten, sofern die Weitergewährung der Mittel durch das Land NRW sichergestellt ist. Die Grundlage für diese Förderung bildet das Gesetz zur qualitativen Weiterentwicklung der frühen Bildung, welches Einrichtungen mit einem hohen Bedarf an Sprachförderung oder besonderem Unterstützungsbedarf finanziell unterstützt.
Die Auswahl der Einrichtungen basiert auf einer Auswertung der Kinderbetreuungssituation. Zehn Kindertageseinrichtungen wurden identifiziert, die sowohl in den Bereichen Einkommensarmut als auch bei der Verwendung nicht deutscher Sprache in der Familie hohe Anteile aufweisen. Acht weitere Einrichtungen erfüllen jeweils mindestens eines der beiden Kriterien. Für die acht zuletzt genannten Einrichtungen ist ein Zuschuss von jeweils 33.250 Euro vorgesehen. Die verbleibenden zehn Einrichtungen sollen die restlichen Landesmittel zu gleichen Teilen erhalten, was einem voraussichtlichen Betrag von etwa 40.000 Euro pro Einrichtung entspricht.
Da die endgültige Berechnungsgrundlage des Landes für das Kindergartenjahr 2025/2026 noch nicht vorliegt, wurde für die Planung eine Fortschreibungsrate von 2 Prozent angenommen. Dies führt zu einer voraussichtlichen Gesamtsumme der Landeszuschüsse von circa 666.000 Euro. Die Arbeitsgruppe 78 Kindertagesbetreuung hat diese Neubewertung bereits geprüft und empfiehlt den Beschluss, um den Trägern frühzeitig Planungssicherheit zu ermöglichen. Für den städtischen Haushalt ergeben sich aus dieser Maßnahme keine finanziellen Auswirkungen.
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Beratungsfolge
- 21.11.2024Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen