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Sitzungsvorlage

Einrichtung eines Zebrastreifens Homberger Straße in Scherpenberg - Antrag der Fraktionen von SPD und CDU vom14.01.2026

18/370 24.09.2026 Fachbereich 8

🟡 In Beratung Nächste Station: 24.09.2026 · Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt (6. Sitzung)

✦ KI-Zusammenfassung

Die vorliegende Sitzungsvorlage 18/370 befasst sich mit dem Antrag der Fraktionen von SPD und CDU auf die Einrichtung eines Zebrastreifens in der Homberger Straße in Scherpenberg sowie der Prüfung einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h. Der geplante Zebrastreifen soll an der bestehenden Mittelinsel in Höhe der Sparkasse am Karlsplatz realisiert werden.

Im Rahmen einer verkehrlichen Prüfung wurden Verkehrsmenge und Geschwindigkeitsprofile ermittelt. Die Auswertung der Daten ergab eine Tagesbelastung des Fuß- und Radverkehrs von etwa 500 Personen, wobei in der ermittelten Spitzenstunde zwischen 16:15 Uhr und 17:15 Uhr 60 Personen die Straße querten. Die Verkehrsbelastung des Kfz-Verkehrs liegt bei rund 9.200 Fahrzeugen pro 24 Stunden. Die Messungen zeigten, dass 85 Prozent der Fahrzeuge nicht schneller als 50 km/h fuhren.

Aufgrund des hohen Querungsbedarfs empfiehlt die Verkehrsplanung die Herstellung eines Fußgängerüberwegs mit einer begleitenden Temporeduzierung auf 30 km/h für den Abschnitt zwischen Joachim- und Scherpenberger/Karlstraße. Die Polizei hat für diesen Bereich keine Bedenken gegen die Maßnahme geäußert. Die erforderlichen Planungsunterlagen werden erstellt und zur Umsetzung an Enne an die Stadtwerke übergeben.

Die beantragte Einrichtung von Tempo 30 auf dem gesamten Abschnitt zwischen Dietrich- und Grenzstraße ist rechtlich nicht möglich, da keine der erforderlichen Voraussetzungen, wie eine besondere Gefahrenlage oder eine Festlegung im Lärmaktionsplan, vorliegt. Die finanziellen Mittel für die Umsetzung des Zebrastreifens sind im Budget vorhanden.

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