Bürgerantrag Nr. 1856 Birdfriendly City
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen des Bürgerantrags Nr. 1856 mit dem Titel „Birdfriendly City“ wurde die Umsetzung von Maßnahmen zum Vogelschutz sowie der Aufbau einer gemeinsamen Vogelschutzstation mit Nachbarstädten zur Versorgung verletzter Vögel beantragt. Zudem wurde das Ziel formuliert, die Zertifizierung als „Birdfriendly City“ anzustreben.
Die Verwaltung nimmt in der Sitzungsvorlage 18/435 dazu Stellung und verweist auf bereits bestehende Maßnahmen. So wurde für neu anzuschaffende Wartehallen an Bushaltestellen die Verwendung von Vogelschutzglas als städtischer Standard festgelegt, wobei jährlich der Austausch an drei vorhandenen Wartehallen erfolgen soll. Zudem werden bei der Aufstellung von Bebauungsplänen und städtischen Neubauprojekten verbindliche Festsetzungen zum Schutz vor Vogelschlag berücksichtigt. Im Rahmen der Biodiversitätsstrategie findet zudem Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung der Bürger statt.
Hinsichtlich der neuen Forderungen lehnt die Verwaltung die Umsetzung ab. Der Aufbau einer Vogelschutzstation wird aufgrund der aktuellen Haushaltslage als finanziell nicht darstellbar eingestuft. Die offizielle Zertifizierung als „Birdfriendly City“ wird aufgrund des damit verbundenen Aufwands sowie der begrenzten Personal- und Haushaltskapazitäten nicht befürwortet, da ein unmittelbarer zusätzlicher Nutzen für die Stadt nicht erkennbar sei. Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Ausführungen der Verwaltung zu übernehmen und die Behandlung des Bürgerantrags im Ausschuss für Bürgeranträge damit abzuschließen.
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