Erhöhung der maximalen Aufnahmezahl in der Offenen Ganztagsschule mit Beginn des Schuljahres 2023/2024
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung schlägt vor, die maximale Aufnahmezahl in der Offenen Ganztagsschule (OGS) ab dem Schuljahr 2023/2024 von bisher 2.000 auf 2.200 Kinder zu erhöhen. Hintergrund der Vorlage ist eine Veränderung der Nachfrage nach Ganztagsplätzen. Während die Betreuungsquote der Grundschulkinder in den Vorjahren stabil zwischen etwa 48 % und 50 % lag, stieg dieser Anteil im Schuljahr 2022/2023 auf rund 54 % an.
Die Schulentwicklungsplanung prognostiziert für die kommenden drei Schuljahre einen weiteren Anstieg der Kinderzahlen bei einer gleichbleibenden Quote von 54 %. Die Erhöhung der Kapazität soll der erwarteten Nachfrage sowie dem zukünftigen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung Rechnung tragen. Räumlich wird die Umsetzung durch Maßnahmen wie die Doppelnutzung von Klassenräumen und eine Erhöhung der Gruppenstärke sowie durch Neubauprojekte an der Grundschule Astrid-Lindgren und der St. Marien Schule unterstützt.
Die finanziellen Auswirkungen der Aufstockung werden durch Landeszuschüsse und einen städtischen Eigenanteil von 228 Euro pro Kind abgedeckt. Für das restliche Haushaltsjahr 2023 sind zusätzliche Kosten in Höhe von 6.650 Euro veranschlagt, die durch den Fachbereich Schule und Sport bereits nachgemeldet wurden. Für die Folgejahre 2024 und 2025 werden Kosten von etwa 23.028 Euro beziehungsweise 27.588 Euro erwartet, die in künftigen Haushaltsmittelanmeldungen berücksichtigt werden sollen. Der Schulausschuss und der Jugendhilfeausschuss empfehlen dem Hauptausschuss und dem Rat die Annahme des Beschlusses.
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Beratungsfolge
- 07.12.2022Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen - mit dem Bürgermeister
- 30.11.2022Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen - mit dem Bürgermeister
- 24.11.2022Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen
- 21.11.2022Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen