Zukunftsorientierte Suchthilfestruktur im Kreis Wesel hier: Umsetzung
✦ KI-Zusammenfassung
Die Sitzungsvorlage 17/1902 befasst sich mit der Umsetzung einer neuen Suchthilfestruktur im Kreis Wesel. Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt, die aktuelle öffentlich-rechtliche Vereinbarung zum 31. Dezember 2025 zu kündigen, damit zum 1. Januar 2028 eine neue Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei Hilfen und Maßnahmen im Bereich der Suchtmittelabhängigkeit und Verhaltssüchte in Kraft treten kann. Damit einhergehend soll der fachlich-inhaltlichen Ausrichtung der neuen Suchthilfezentren zugestimmt werden.
Die Finanzierung der künftigen Struktur erfolgt über den Kreisetat, wodurch die Stadt Moers über die Kreisumlage beteiligt ist. Da das neue Konzept auch Angebote für den ländlichen Raum vorsieht, wird eine Auswirkung auf den Moerser Anteil der Kreisumlage erwartet. Für den kommunalen Haushalt entfallen ab dem Haushaltsjahr 2028 die Übernahme von 50 Prozent der Personalkosten sowie jährliche Zuschüsse für Sach- und Verwaltungskosten in Höhe von 40.000 Euro. Ebenso fällt der jährliche Personalkostenzuschuss von 50.000 Euro für das Projekt „SIM – Streetwork in Moers“ weg.
Ab dem 1. Juli 2025 wird zudem das Angebot der aufsuchenden Arbeit in Moers ausgebaut, um Menschen im öffentlichen Raum zu unterstützen. Das Ziel ist die Integration dieser Arbeit in das neue Suchthilfekonzept, sodass das Projekt „SIM“ zum 31. Dezember 2027 eingestellt werden kann. Der Prozess zur Neuausrichtung der Suchthilfe wurde unter Beteiligung externer Begleitung durchgeführt.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 04.06.2025Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen - mit dem Bürgermeister
- 28.05.2025Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen - mit dem Bürgermeister
- 22.05.2025Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen