Bürgerantrag 1709 Schutz des Lauersforter Waldes - Schutz vor akuter Waldbrandgefahr
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Bürgeranträge wurde über den Bürgerantrag 1709 zum Schutz des Lauersforter Waldes beraten. Die Verwaltung empfiehlt, dem Antrag nicht zu folgen und die Behandlung des Anliegens abzuschließen.
Hinsichtlich der Aufstellung von Informations- und Hinweisschildern an den Waldzugängen wird die Umsetzung abgelehnt. Da die Waldflächen in Privatbesitz liegen, wäre eine Abstimmung mit den Eigentümern sowie die Klärung von Kosten und Material erforderlich. Zudem wird angeführt, dass eine verstärkte Beschilderung die Attraktivität des Gebiets steigern und dadurch zu einer vermehrten Störung der Wildtiere sowie zur Entstehung neuer Pfade führen könnte.
Bezüglich der Parkplatzsituation entlang des Viertelheidweges und des Tirgrathsfeldweges wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Fahrbahnbreite bereits ein gesetzliches Parkverbot besteht. Eine zusätzliche Beschilderung ist nach der aktuellen Straßenverkehrsordnung nicht zulässig. Die Überwachung widerrechtlich geparkter Fahrzeuge erfolgt durch die kommunale Verkehrsraumüberwachung, während die Nutzung von angrenzenden Grünflächen in den Verantwortungsbereich des Fachdienstes Ordnung fällt.
Für die öffentlichen Waldparkplätze wird die vorhandene Beschilderung als ausreichend bewertet. Im Bereich der Lauersforter Straße sowie des Zugangs zur Holderberger Straße ist straßenverkehrsrechtlich kein Parkplatz vorgesehen. Die Straßenverkehrsbehörde wird eine Ergänzung der Bestandsbeschilderung anordnen, wobei der Auftrag zur Umsetzung an den kommunalen Dienstleister ENNI Stadt & Service Niederrhein erteilt wird.
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Beratungsfolge
- 24.01.2023Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen.
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