Bürgerantrag Nr. 1966 (anonymisiert) - Barrierefreiheit auf der Karlstraße
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen der Sitzungsvorlage 18/420 befasst sich der Ausschuss für Bürgeranträge mit dem Bürgerantrag Nr. 1966, der eine Verbesserung der Barrierefreiheit in der Karlstraße fordert. Der Antrag schlägt vor, die dort installierten sogenannten Krefelder-Stelen zu versetzen. Diese Poller dienen der Verkehrsberuhigung, indem sie die Fahrbahn kurzzeitig verschwenken, um einen geschützten Bereich für Fußgänger an Engstellen des Gehwegs zu schaffen. Durch die Versetzung der Stelen soll ein barrierefreies Passieren der angrenzenden Gebäude ermöglicht werden.
Die Verwaltung nimmt zu dem Antrag Stellung und weist darauf hin, dass die Stelen Teil eines Maßnahmenpakets aus dem Jahr 2008 sind, um das Gefährdungspotenzial für Fußgänger an Engstellen zu minimieren. Laut Fachbereich 8 sind die Gehwege in der Karlstraße zwar an einzelnen Stellen schmal, es existieren jedoch ausreichend abgesenkte Bordsteine an Gehwegüberfahrten. Dies ermögliche es Personen mit Kinderwagen oder Rollatoren, die Engstellen bei Bedarf zu umgehen, sodass die Erreichbarkeit der Gebäude gewährleistet bleibt.
Die Verwaltung sieht keine Notwendigkeit für eine Versetzung der vorhandenen Stelen. Eine nachhaltige Verbesserung der straßenräumlichen Situation wäre nur durch einen Vollumbau möglich, der jedoch aktuell nicht geplant ist. Weitere verkehrliche Maßnahmen stehen derzeit nicht an. Der Beschlussvorschlag sieht vor, den Ausführungen der Verwaltung zuzustimmen und die Bearbeitung des Antrags im Ausschuss abzuschließen. Finanzielle Auswirkungen werden nicht ausgewiesen.
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Beratungsfolge
- 22.09.2026Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen.
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