Bürgerantrag Nr.1938 - Kunden
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen der Sitzungsvorlage 18/526 befasst sich der Ausschuss für Bürgeranträge mit der Eingabe Nr. 1938, in der ein respektvoller und wertschätzender Umgang aller Menschen mit der Stadtverwaltung gefordert wird. Die Verwaltung nimmt dazu Stellung und stimmt dem Anliegen eines respektvollen Umgangs ausdrücklich zu.
Hinsichtlich der Verwendung des Begriffs „Kunde“ führt die Verwaltung aus, dass dieser Begriff nicht als abwertend zu verstehen sei. Er wurde im Zuge der kommunalen Verwaltungsmodernisierung, insbesondere durch das Neue Steuerungsmodell (NSM), als Ausdruck einer gesteigerten Service- und Leistungsorientierung eingeführt. Die Bezeichnung beschreibe dabei keine rechtliche Stellung, sondern die Perspektive der Menschen als Nutzer von Verwaltungsleistungen. In Bereichen, in denen die Verwaltung Dienstleistungen erbringt, soll der Begriff einen Fokus auf Qualität und Bürgerorientierung unterstützen.
Die Verwaltung vertritt die Ansicht, dass für einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe nicht die spezifische Bezeichnung entscheidend sei und ein Verbot des Begriffs „Kunde“ daher nicht erforderlich erscheine. Als wissenschaftliche Grundlage für diese Einordnung wird eine Arbeit des Bundesinstituts für Berufsbildung angeführt. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Ausschuss für Bürgeranträge die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis nimmt und die Behandlung der Eingabe damit abgeschlossen ist. Es entstehen durch diese Maßnahme keine finanziellen Auswirkungen.
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Beratungsfolge
- 22.09.2026Abstimmungsergebnis:Einstimmig beschlossen.
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